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Das Wetter im Leiningerland

Leininger Wanderweg


Wegbeschreibung für den Leininger Wanderweg (LW)

An welcher Stelle jemand seinen Fuß auf den ’LW’ setzen will, bleibt dessen individuellen Neigungen überlassen. Auf jeden Fall ist gewährleistet, dass er hernach eine gut markierte Strecke antrifft, die ihn, falls genügend Wanderkondition vorhanden ist, auf insgesamt ca. 25 km Länge vorwiegend durchs südliche Leiningerland lotst.

Wegbegeleiter hierbei sind vielfach bedeutsame Geschichtszeugen, wie beispielsweise die Stammburg der Leininger Grafen in Altleiningen oder das ehemalige Augustiner-Chorherren-Stift in Höningen und die hier anzutreffende St.-Jakobs-Kirche, die zu den ältesten Bauwerken im pfälzischen Raum zählt.
Nahe Wattenheim kommt der Wanderer an keltischen Hügelgräbern vorbei und nicht weit davon trifft man auf die so genannten „Neun Steine“, höchstwahrscheinlich eine uralte Gerichtsstätte. Zeitweise folgt die Wanderroute auch einem alten Römerweg.

Die Hügelgräber im Wattenheimer Gemarkungsbereich als Start zur Rundwanderung wählend, führt der ’LW’ zunächst zum „Lauberhof“, einer alten Rodung, unterquert dann im Karsttal die A 6 und nimmt parallel zur Wattenheimer Waldstraße seinen Weg, die Waldabteilung „Großer Brand“ tangierend. Unterhalb der „Roten Brücke“ erreicht der Weg dann seinen westlichsten Punkt, nimmt dort eine Wende in Richtung Hertlingshausen und findet in der Eckbachquelle einen besonderen Orientierungspunkt. Weiterschreitend stößt man schließlich ins Wohngebiet vor, überwindet eine Anhebung, lässt den alten Steinbruch links liegen und gelangt ins Frauental. Von dort führt der Weg schnurstracks zum Naturfreundehaus „Rahnenhof“ - dem Mittelpunkt, was den Fremdenverkehr und Wanderbetrieb im Leiningerland anbelangt. Wer jetzt noch genug Puste hat, den nächsten markanten Wanderort, den Wohnbereich von Höningen anzusteuern, der kann vom „Rahnenhof“ aus unter zwei LW-Versionen wählen:
Die Kurzstrecke ist drei Kilometer lang, die Langstrecke misst ca. das Doppelte.

Die längere Route, wohl das attraktivste Teilstück des ’LW’, gibt zunächst einen Serpentinenweg vor ,’klettert’ dann über den Mühlberg, berührt den „Ringelstein“ und weist auf den Kieskautberg, ehe das „Sauhäuschen“ ins Blickfeld rückt, wo eine Abbiegung nach rechts erfolgt. Der nun beschrittene Teil des ’LW’ entpuppt sich als Höhenweg, der mit dem Kieskautberg (460 m) und dem Leuchtenberg (491 m) exponierte Aussichtspunkte eröffnet. Ein herrliches Panorama , das sogar das Massiv des Donnersberges mit einbezieht, kann hier zum nachhaltigen Wandererlebnis werden. Der „Schlüsselstein“, eine alte Grenzmarkierung, weist im weiteren den Weg nach Höningen, wo sich dann die Lang- und Kurzstrecke wieder vereinigen.
Die Kurzdistanz führt vom Rahnenhof aus am Eckbach entlang, folgt dem östlichen Ortsrand von Hertlingshausen und berührt das „Neue Sauhäuschen“, ehe zum Fuß des Kahlenberges eingeschwenkt und nach Erreichen des Kirchheimer Tales der Eckbach überquert wird. Von dort geht es dann in Serpentinen zu den Höhen des Leuchtenberghanges; und wer in diesem Bereich Lust und Laune verspürt, der kann einen Abstecher zum Waldlehrpfad der Verbandsgemeinde Hettenleidelheim machen.

Von Höningen aus zielt der ’LW’ zum „Bildstock“ in Altleiningen, entlang am Fuße des Zimmerberges. In Altleiningen geht’s dann an der Schule und am 20-Röhren-Brunnen vorbei über die Ortsdurchfahrt Altleiningen den Burgbergweg hinauf zur Burg Altleiningen , dann in westlicher Richtung weiter über den Tränkwoog ins Rotbachtal zur Hetschmühle. Von hier aus beginnt sich dann der Ring des ’LW’ zu schließen. Die letzte Phase des Wanderweges tangiert den Wattenheimer Festplatz „Unter den Linden“ sowie die ehem. Waldgaststätte „Waldesruh“, setzt dann über die A 6 und trifft wieder auf die Hügelgräber, wo die Wanderung begann.